Die häufigsten Fragen zum Thema Tattoo:
Tut das Weh?
Natürlich ist es nicht angenehm, wenn mit einer Nadel in die Haut gestochen wird, allerdings ist der Schmerz je nach Körperstelle und Kunde unterschiedlich. Also wenn dein/e beste/r Freund/in das Tätowieren als angenehm empfindet, könntest du selber diese Stelle als sehr unangenehm empfinden. Wenn man allerdings das Tattoo wirklich haben will, dann hält man locker durch.
Wie teuer ist eins?
Es gibt für Tattoos keine Katalogpreise. Jedes Tattoo ist eigentlich eine Sonderanfertigung. Der Preis ist immer von der Größe und der Aufwendigkeit abhängig. Jedes Tattoo Studio wird dir für dein gewähltes Motiv einen anderen Preis anbieten. Hierbei solltest du bedenken, dass nicht jedes „teure“ Tattoo ein gutes wird. Da du dein Tattoo ein Leben lang behältst, solltest du hierbei auch nicht zu sparsam umgehen. Der Faktor Geld sollte nicht in die „Tattoo-Studio- Auswahl- Kategorie“ fallen. Du sollst dir ein Studio deines Vertrauens suchen, dass den heutigen Hygiene Standard erfüllt.
Das Tattoo kommt unter die Haut? Wohin genau?
Zuerst mal der Aufbau der Menschlichen Haut:
Im Grunde besteht unsere Haut aus zwei Schichten,
der Ober haut (Epidermis) und der Lederhaut (Dermis).
Die Oberhaut besteht wieder aus mehreren Schichten
:
Die Basalschicht trennt sozusagen die Oberhaut von der Lederhaut. Hier findet auch die Zellteilung statt.
Bei der Zellteilung verbleibt eine Tochterzelle auf der Basalmembran.
Die andere Tochterzelle liegt nun unmittelbar darüber wird aber jetzt bei jeder weiteren Zellteilung ein Stück
weiter zur Oberfläche geschoben, Insgesamt dauert es ca. 30 Tage bis diese Zelle als Hornschuppe abgestoßen wird. Dies wird auch Zellzyklus genannt.
Auf diesem Weg verändert sich die Zelle, weshalb in weiteren Schichten unterteilt wird.
Um es nicht zu theoretisch werden zu lassen, verzichten wir aber hier
auf ausführlichere Erklärungen.
Wichtig ist hier aber, dass die Oberhaut insgesamt zwischen 0,04mm und ca. 1,5mm stark ist. Bei einer konventionellen Tätowierung werden die Farbpigmente unter die Basalschicht in die Lederhaut eingebracht. Dort eingebrachte Pigmente verbleiben dort ohne zeitliche Begrenzung und können nur noch durch Fremdeinwirkung (z.B. Laserbehandlung) entfernt werden.
Bei einem "Bio-Tattoo" sollen die Farbpigmente aber zwischen Hornschicht und Basalschicht gebracht werden. Diese Schicht für die gesamte Tätowierung gleichmäßig zu treffen ist aber praktisch unmöglich, da sie ja unterschiedlich tief ist. Und wenn diese Schicht doch getroffen wird, dauert es ja wieder höchstens 30 Tage (nämlich einen Zellzyklus) bis die Farbe wieder verschwindet. Was danach übrig bleibt, liegt unter der Basalschicht in der Lederhaut und bleibt auch dort. Dieser Teil ist also einfach zu tief gestochen worden.
Wie sieht es denn mit einem BioTattoo aus?
Das Märchen vom Bio-Tattoo
Und wenn Sie es nicht verschwunden ist dann sieht man es noch heute! Angeblich gäbe es Tätowierungen, die nach 1-3 Jahren wieder weggehen! Vielleicht wird dieser Traum einmal wahr, Nur wann das ist weiß noch keiner!
Jeder kennt das Gerede vom "Biotattoo"
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-alias Temporary Tattoos
(Airbrush-Tattoos und Temptus werden oft so bezeichnet,
sind hier aber nicht gemeint),
-alias Temptoos (nicht zu verwechseln mit Temptu),
-alias Time-Tattoos
-alias Bio-Tattoos
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Diese Tattoo`s werden seither meist in Kosmetikstudios an den Mann bzw. an die Frau gebracht. Es ist schon von der Biologie und dem Aufbau der Hautschichten her unmöglich, auch wenn dieses Märchen der Biotattoos verbreitet wird, der Traum wird nicht wahr. Es geht wirklich in der Realität nicht! Aber diese so genannten Biotätowierer verdienen sehr viel Geld damit deswegen immer wieder die Geschichten über angebliche Biotattoos.
Um ein guter Tätowierer zu werden braucht man sehr viel künstlerisches Talent, ein Gefühl für Farbe und eine langjährige Ausbildung und viel Berufserfahrung. Ein Wochenendkurs oder Seminar für Kosmetiker in "Wie erstell ich ein Biotattoo" wird diese Erfahrung und Ausbildung niemals ersetzen können!
Tip:
Wenn Sie ein Biotattoo angeboten bekommen, fragen Sie nach einer schriftlichen Garantie, dass dieses Tattoo nach der entsprechenden Zeit wieder verschwindet. Sie werden diese Garantie sicherlich nirgendwo bekommen.
Kann ich allergisch auf die Farben reagieren?
Bei den Farben handelt es sich um kosmetische Pigmente. Es werden nur reine Pigmente und Hilfsstoffe benutzt. Für jede Farbe ist ein Qualitätszertifikat vom autorisierten Fachlabor ausgestellt. Es wird eine Farb-, Partikelgrößen- und Löschlichkeitskontrolle vom herstellenden Labor durchgeführt. Wir müssen uns an die EU Rechtlinien halten, d.h. auch dass unsere Farben hier in der EU eingekauft werden. In der Regel reagiert keiner auf die Farben allergisch, da diese Schwermetall (Nickel, Kobalt etc.) frei sind.
Vor dem Tattoo? red wing boots
Hier im Studio findest du viele Art Bücher, welche kleine aber auch große Motive enthalten. Gut ist auch wenn ihr eure eigenen Motive mitbringt, oder
Euch Gedanken gemacht habt wie das Tattoo denn später aussehen soll.
Der Tätowierer malt es euch auf die bestimmte Körperstelle und sticht es dann nach.
Bei dem Motiv sollt ihr euch sicher sein, da ein Tattoo ein Leben lang einen begleitet. Die Größe und die Farben eures Motivs bestimmt auch ihr. Beraten werdet ihr dann von uns, vielleicht ist das eine Motiv etwas kleiner oder etwas größer vielleicht besser?! Erscheint bitte zum Termin nüchtern. 2 Tage vorher kein Alkohol oder andere Drogen.
Während der Sitzung!
Ein wichtiger Faktor erscheinen mir der Verlauf und die Dauer einer Sitzung zu sein. Relativ einstimmig wird behauptet, dass die Outlines schmerzhafter sind als Schattierungen oder Füllarbeiten. Ist ja immerhin tröstlich, dass das Schlimmste am Anfang kommt und alles andere danach halb so wild ist! Nach einer anfänglichen Periode der Eingewöhnung findet sich der Körper normalerweise mit dem Angriff auf seine Oberfläche ab. Die Anspannung lässt nach und beginnt der baldigen Fertigstellung des wunderbaren Endprodukts entgegenzufiebern. Dieser Zustand hält im Idealfall vielleicht ein paar Stunden an, bis die freudige Erregung zunehmender Verkrampfung weicht und die Zigarettenpausen häufiger und länger werden. Jeder, der schon mal die Erfahrung einer mehr als drei- bis vierstündigen Sitzung machen durfte, wird mir beipflichten, dass nun die Zeit gekommen ist, die Zähne zusammenzubeißen. Schmerzmittel helfen auch nicht, da sie die Ermüdung nur noch beschleunigen Irgendwann kommt man zur Einsicht, dass das Tribalstück auch ohne Füllung ganz gut aussieht und schwört, nie mehr wieder zukommen. Ein paar Wochen später steht man dann wieder auf der Matte, weil das Teil in Schwarz doch einfach besser kommt und außerdem die Sucht stärker ist als der gesunde Menschenverstand, der für den Erhalt einer natürlichen Hautfarbe plädiert.
Gewarnt sei vor der Suchtgefahr!
Die meisten Kunden jedoch, die der Virus noch nicht endgültig gepackt hat, bleiben innerhalb der zweiten, der euphorischen Phase, und werden für die Überwindung ihrer Ängste mit einer vollständigen Tätowierung belohnt. Wer sich von der Erwartung etwaiger Schmerzen abschrecken lässt, hat den Entschluss, sich tätowieren zu lassen, ohnehin nicht reiflich durchdacht und sollte es lieber bleiben lassen. Der Schmerz ist schnell vergessen, die Freude an der Tätowierung bleibt, im Idealfall für immer.